Endlich wieder in den Bergen! Als Kind liebte ich die alljährlichen Ausflüge in die griechische Bergwelt - und noch heute kehre ich von jeder Wanderung mit strahlenden Augen zurück. Der Peloponnes bietet eine Besonderheit, die man in den Alpen vergebens suchen wird: Von jedem höheren Gipfel aus kann man aufs Meer blicken. Welch ein Traum, wenn der Wanderer, verschwitzt und schwer atmend, durch die Macchia "watend" eine Anhöhe erreicht, sich umwendet und das tiefblaue, im Sonnenlicht gleißende Meer erblickt!
Meist bieten umliegende Inseln oder der nächste "Finger" des Peloponnes (die südgriechische Halbinsel besteht aus vier sich handförmig nach Süden erstreckenden Landzungen) ein ebenso traumhaftes Bergpanorama in den verschiedensten Blautönen.
Griechenland ist ein Land der Kontraste, und diese sind es, die den Besucher verzaubern. Wenn ich in der Sommerhitze auf einem kargen Bergkamm stehe, um mich herum verdorrte rote Erde, immergraugrüne Vegetation sowie die strohfarbenen Überreste einst grüner und fröhlich-bunt blühender Frühlingsblumen, vor mir das blaue Meer und die blauen Berge des Umlands, wenn dann eine frische Meeresbrise den salzigen Duft dieser Bläue in meine Nase weht...dann weiß ich, weshalb ich immer wieder in dieses Land zurückkehren muss.
Griechenland ist ein Land der Kontraste, und diese sind es, die den Besucher verzaubern. Wenn ich in der Sommerhitze auf einem kargen Bergkamm stehe, um mich herum verdorrte rote Erde, immergraugrüne Vegetation sowie die strohfarbenen Überreste einst grüner und fröhlich-bunt blühender Frühlingsblumen, vor mir das blaue Meer und die blauen Berge des Umlands, wenn dann eine frische Meeresbrise den salzigen Duft dieser Bläue in meine Nase weht...dann weiß ich, weshalb ich immer wieder in dieses Land zurückkehren muss.
Aber auch ganz nüchtern betrachtet ist Arkadien (nur für diese Region kann ich es beurteilen) ein hervorragendes Pflaster für Wanderfreudige, da es für jeden Geschmack etwas bietet. Man kann ausgetretenen, bisweilen schon sehr alten Wegen folgen oder sich seine eigenen suchen. Ziegen und Hirten haben beinahe überall schmale Pfade hinterlassen, und hie und da leiten die Steinmännchen (von Schäfern und Wanderern aufeinandergestapelte Steine) den rechten Weg. Jeder Berg unterscheidet sich von den anderen ein wenig in seiner Flora, und so kann man während eines einzigen Ausflugs verschiedenste Welten durchwandern. Orchideen, Wildkräuter, Bergtee - all das bieten die arkadischen Berge.
Und bereits jetzt fehlt es mir wieder. Gut zu wissen, dass dies sicher nicht das letzte Mal war, dass meine Nase in luftiger Höhe das Salz des Meeres erschnuppern durfte!
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